Mozart Solokonzerte in Bayreuth und der Schweiz
"Kurz darauf hatte [der Zuhörer] Anlaß, auf seinem Sitz ein ganzes Stück nach vorne zu rutschen, denn das folgende Klarinettenkonzert A-Dur KV 622 war in der Interpretation von Maximilian Krome eine kleine Sensation. Der erst 20-jährige Musiker war bisher mit dem Bundesjugendorchester bis nach Russland, Japan und Venezuela unterwegs, hat mehrere nationale Preise gewonnen und ist als Solist schon in mehreren renommierten deutschen Konzertsälen aufgetreten. Daß man als junger Musiker heute bei dem starken globalen Wettbewerbsdruck technisch nicht nur sattelfest, sondern geradezu perfekt sein muß, um „ein Bein auf die Erde“ zu bekommen, ist allgemein bekannt. Doch Kromes Spiel beschränkt sich nicht auf die souveräne Bewältigung des Notentextes, seine verblüffende Virtuosität verbindet sich mit einem emotional tiefschürfenden, künstlerisch reifen Vortrag, wobei der eminente Klangsinn des jungen Künstlers, der die Möglichkeiten seines Instrumentes voll auszuschöpfen weiß, besonders auffällt. Das Orchester legte dem Solisten einen seidenweichen Klangteppich aus. Diese Darbietung war, nebenbei, auch dazu angetan, jungen Menschen Lust zu machen, selbst Klarinette zu spielen und wurde zu Recht mit enthusiastischem Beifall und vielen Bravorufen bedacht."
(aus: klassik-heute.com vom 08.08.2008)
"Angesichts des großenteils gesanglichen Charakters von Mozarts letztem Instrumentalkonzert waren hier natürlich vor allem die lyrischen Qualitäten Kromes gefragt, welche dieser auch grandios an den Tag legte. Aber auch die virtuosen raschen Passagen des letzten, aber auch des ersten Satzes meisterte Krome souverän. Krome kann durchaus als würdiger Nachfolger der großen Klarinettenstars wie Karl Leister oder Sabine Meyer in die Geschichte eingehen.“
(aus: Nordbayrischer Kurier vom 05.08.2008)
(ebenfalls erschienen bei www.festspiele.de/bayreuth)
Internationales Festival "The Next Generation III"
„Ein Meister seines Instruments ist […] der 18-jährige Klarinettist Maximilian Krome, der […] sich mit der Pianistin Enikö Bors zusammenfand. Beeindruckend, wie gut sie miteinander umgehen. Ein weicher, schlanker, dunkler und frabenreicher Ton zeichnet Maximilian Spiel aus. Mit Norbert Burgmüllers Duo Es-Dur op.15 konnter der Klarinettist schwärmerische melodische Linien zeichnen, weitgespannte Phrasierungen ausspielen. In der Sonate für Klarinette und Klavier op.120 [von Johannes Brahms] bewies er gestalterisches Foramt und seine besondere Liebe zu diesem Komponisten“.
(aus: Westfälische Rundschau vom 25.11.2006)
„Einen samtweichen Ansatz und Klarinettenton hat der Jungstudent aus Weimar. […] Sein Ton hat einen besonders schönen Ausdruck, wenn er leise spielt, klingt warm und weich und trotzdem immer substanzvoll. […] Mit den Variationen von Jean Francaix präsentierte sich der 18-jährige dann aber auch als Meister auf seinem Instrument, der Blastechniken und Artikulationsvarianten auch in schnellen Tempi zum Klingen bringen kann“.
(aus: Ruhr Nachrichten vom 25.11.2006)
Sonatenabende als Stipendiat der "Jürgen-Ponto-Stiftung"„In seinem Vortrag glühten musikalisches Feuer und Kraft, es macht Freude dem jungen Talent zuzuhören, dessen Tongebung in der dynamischen Skala viele Nuancen kennt“.
(aus: Westfalen Blatt vom22.10.2006)
„Maximilian Krome […] erwies sich als Klarinettist der Spitzenklasse. Eins mit seinem Instrument vermittelt er mit Körperhaltung und Ausstrahlung seine Einheit mit dem Instrument. Er erweckt die Klarinette zu eigenständigem Leben, arbeitet ihre Zartheit und Klangfülle heraus. Durch seine perfekte Technik und hohe musikalische Einfühlsamkeit wurden seine Beiträge zum konzertanten Ereignis.
Schon dem ersten Werk, dem Duo für Klarinette und Klavier von Norbert Burgmüller, begeisterte er durch sein sicheres Spiel, seinen starken Ausdruck in den romantischen Passagen. Diese Begeisterung setzte sich bei seinen „Drei Stücken für Klarinette solo“ [von Igor Stravinsky] fort. Die Sätze wechselten von sehr ruhig, aufgeregt unruhig bis zu einem zwitschernd frechen Satz. Das ganze Spektrum der Klarinettenkunst wurde vorgeführt“.
(aus: Jülicher Zeitung vom 23.12.2004)
Solokonzert Eröffnung der 29. Schwetzinger Mozartfestspiele„Selbstsicher und mit vollem Einsatz präsentierte Maximilian Krome dann sein Instrument, die Klarinette, im Konzert Es-Dur op.36 von Franz Vincent Krommer. Gewinnend nicht nur sein frisches Spiel – mit einer in den leisen Tönen des Andante und den kraftvollen Parts, besonders im Rondo, an das Orchester angepasste Lautstärke – sondern auch seine Mimik und Körpersprache, die zeigt, dass er eins ist mit seiner Klarinette. Tosender Applaus speziell für diesen […] Solisten aus Höxter“.
(aus: Schwetzinger Woche vom 23.09.2004)
„Den Clou gab aber […] Maximilian Krome aus Höxter, der […] ein veritables Virtuosenkunststück auf seiner Klarinette vollführte, so dass das Publikum trampelte, tobte und schrie!“ „Die vertrackten Passagen mit den schier unglaublichen Läufen bis in tiefste Tiefen werden […] mit einer ansteckenden Lust am hochvirtuosen Spiel serviert, dass alle Zuhörer „gebügelt“ waren. Eine Dame flüsterte atemlos in den Jubel: „A star is born!“.
(aus: Rhein-Neckar Zeitung vom 27.09.2004)
„Maximilan Krome […] stellt sich mit erstaunlicher Leichtigkeit und spielerischer Treffsicherheit dem Klarinettenkonzert in Es-Dur op.36 von Frantisek Vincent Kramár vor.“ „Sensibel gestaltet er in großer Empfindung zauberhafte Musik. […] Seine intonationssicheren Arpeggien durch die ganzen Oktavbereiche sowie seine sichere Klangbildung führen im letzten Satz zu brillierenden Trillern. Beseelte Klänge im Adagio und geschmeidige Tongebung im argogisch frei empfundenen Rondo unterstreichen hier die professionelle Leichtigkeit des Spiels.“
(aus: Schwetzinger Zeitung vom 20.09.2004)