Dienstag, 8. Februar 2011

Aktuelles

For the englisch version of my blog, plaese visit www.mkrome.blogspot.com.

Freitag, 7. Januar 2011

Künstlerischer Werdegang

Der 1988 in Höxter geborene Klarinettist Maximilian Krome erhielt im Alter von neun Jahren seinen ersten Klarinettenunterricht. Sein fünfjähriges Studium bei Prof. Martin Spangenberg an der Hochschule für Musik "Franz Liszt" in Weimar schloss er im Juni 2012 mit dem künstlerischen Diplom ab. Derzeit befindet er sich dort im Masterstudiengang.
Die Teilnahme an diversen Meister- und Kammermusikkursen u.a. bei Prof. Hans-Dietrich Klaus, Prof. Johannes Peitz, Prof. Francois Benda, Prof. Sabine Meyer und Sharon Kam prägten seine musikalische Ausbildung ebenso, wie die Mitwirkung in zahlreichen Kammermusikensembles und Jugendorchestern, mit welchen er auf Konzertreisen durch die Benelux-Staaten, das Baltikum, weite Teile Osteuropas, Japan, Russland und Venezuela ging.

Maximilian Krome ist sowohl in der Solowertung, wie auch in kammermusikalischer Besetzung mehrfacher erster Preisträger des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“ und Preisträger des „6. Carl-Schröder-Wettbewerbs“. Für diese Erfolge wurde er 2003 mit dem Jugendkulturpreis der Stadt Höxter, 2004 mit dem Förderpreis der nordrhein-westfälischen Sparkassen und 2005 mit einem Sonderpreis der „Deutschen Stiftung Musikleben“ ausgezeichnet.

Im Juli 2010 gewann er den zweiten Preis beim „Tunbridge Wells International Young Concert Artists Competition“ in England und gab auf Einladung der „Academy of St.Martin-In-The-Fields“ im Juli 2011 sein Debüt in „St.Martin-In-The-Fields“ am Trafalgar Square in London. Ein weiteres Konzert im Dezember 2013 ist bereits fest eingeplant.

Als Stipendiat der „Jürgen-Ponto-Stiftung“ und der „Deutschen Stiftung Musikleben“ gab Maximilian Krome bereits viele Sonatenabende, darunter beim internationalen Musikfestival „The Next Generation III“ in Dortmund, sowie in der Laeiszhalle Hamburg und er konzertierte mit verschiedenen Kammermusikensembles in der Tonhalle Düsseldorf, beim „Marler Debüt“, in der Kölner Philharmonie, der Auferstehungskirche der Residenz München und in Helsinki.

Neben häufigen Aushilfen in der Staatskapelle Weimar, wirkte er 2011 und 2012 in Kammerkonzerten der Akademie des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks mit und spielt seit März 2012 regelmäßig bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Von Oktober 2012 an ist er häufiger Gast bei der Kammerakademie Potsdam. Im Januar 2013 trat er die Akademistenstelle beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks an.

Als Solist eröffnete Maximilian Krome 2004 mit dem Badenwürttembergischen Kammerorchester Heilbronn die 29. Schwetzinger Mozartfestspiele. Es folgten Solokonzerte mit dem Landesjugendorchester Nordrhein-Westfalen in der Essener Philharmonie (2005), sowie mit dem „Jungen-Tonkünstler-Orchester Bayreuth“ im Rahmen der Bayreuther Festspiele im dortigen Markgräflichen Opernhaus und der Schweiz im Sommer 2009.

Von 2009 - 2013 war Maximilian Krome Stipendiat der „Studienstiftung des deutschen Volkes“.

Trio Phaidros

Die drei Musiker fanden sich erstmals für die Teilnahme am Leipziger Hochschulwettbewerb im April 2011 zusammen. Es reizte sie das Interesse für diese eher selten zu hörende Besetzung, deren klangliche Besonderheit in dem direkten kammermusikalischen Dialog eines Tasten-, Streich- und eines Blasinstrumentes liegt. Diese Verschiedenheit der Instrumente ermöglicht mit nur drei Musikern eine äußerst facetten- und farbenreiche Musiksprache.
In seiner noch jungen Zusammenarbeit gewann das Trio neue musikalische Impulse duch Unterrichte bei Prof. Peter Bruns, Prof. Philip Moll, Prof. Martin Spangenberg und Prof. Peter Hörr.

trio élan

Das „Trio élan“, bestehend aus Elisabeth Grümmer (Oboe), David Spranger (Fagott) und Maximilian Krome (Klarinette), gründete sich im Juni 2009 in Weimar.
Die befreundeten Musiker schlossen sich mit der Motivation zusammen, der Kammermusik als dem Herzstück aller musikalischen Arbeit, einen größeren Stellenwert in ihrem Studium zukommen zu lassen. Seither ist das Ensemble durch die regelmäßige Probenarbeit und einige Konzertabende immer weiter zusammengewachsen und ihr vielfältiges Repertoire umfasst nunmehr Literatur vom Barock bis zur Moderne.
Im Oktober 2009 erhielten sie im Anschluss an den Kammermusikkurs bei Prof. Georg Klütsch für ihre Darbietung im Abschlusskonzert den Sonderpreis der Emsbürener Musiktage.

Mittwoch, 13. August 2008

Pressestimmen / Konzertkritiken (Ausschnitte)

Mozart Solokonzerte in Bayreuth und der Schweiz

"Kurz darauf hatte [der Zuhörer] Anlaß, auf seinem Sitz ein ganzes Stück nach vorne zu rutschen, denn das folgende Klarinettenkonzert A-Dur KV 622 war in der Interpretation von Maximilian Krome eine kleine Sensation. Der erst 20-jährige Musiker war bisher mit dem Bundesjugendorchester bis nach Russland, Japan und Venezuela unterwegs, hat mehrere nationale Preise gewonnen und ist als Solist schon in mehreren renommierten deutschen Konzertsälen aufgetreten. Daß man als junger Musiker heute bei dem starken globalen Wettbewerbsdruck technisch nicht nur sattelfest, sondern geradezu perfekt sein muß, um „ein Bein auf die Erde“ zu bekommen, ist allgemein bekannt. Doch Kromes Spiel beschränkt sich nicht auf die souveräne Bewältigung des Notentextes, seine verblüffende Virtuosität verbindet sich mit einem emotional tiefschürfenden, künstlerisch reifen Vortrag, wobei der eminente Klangsinn des jungen Künstlers, der die Möglichkeiten seines Instrumentes voll auszuschöpfen weiß, besonders auffällt. Das Orchester legte dem Solisten einen seidenweichen Klangteppich aus. Diese Darbietung war, nebenbei, auch dazu angetan, jungen Menschen Lust zu machen, selbst Klarinette zu spielen und wurde zu Recht mit enthusiastischem Beifall und vielen Bravorufen bedacht."
(aus: klassik-heute.com vom 08.08.2008)

"Angesichts des großenteils gesanglichen Charakters von Mozarts letztem Instrumentalkonzert waren hier natürlich vor allem die lyrischen Qualitäten Kromes gefragt, welche dieser auch grandios an den Tag legte. Aber auch die virtuosen raschen Passagen des letzten, aber auch des ersten Satzes meisterte Krome souverän. Krome kann durchaus als würdiger Nachfolger der großen Klarinettenstars wie Karl Leister oder Sabine Meyer in die Geschichte eingehen.“
(aus: Nordbayrischer Kurier vom 05.08.2008)
(ebenfalls erschienen bei www.festspiele.de/bayreuth)

Internationales Festival "The Next Generation III"

„Ein Meister seines Instruments ist […] der 18-jährige Klarinettist Maximilian Krome, der […] sich mit der Pianistin Enikö Bors zusammenfand. Beeindruckend, wie gut sie miteinander umgehen. Ein weicher, schlanker, dunkler und frabenreicher Ton zeichnet Maximilian Spiel aus. Mit Norbert Burgmüllers Duo Es-Dur op.15 konnter der Klarinettist schwärmerische melodische Linien zeichnen, weitgespannte Phrasierungen ausspielen. In der Sonate für Klarinette und Klavier op.120 [von Johannes Brahms] bewies er gestalterisches Foramt und seine besondere Liebe zu diesem Komponisten“.
(aus: Westfälische Rundschau vom 25.11.2006)

„Einen samtweichen Ansatz und Klarinettenton hat der Jungstudent aus Weimar. […] Sein Ton hat einen besonders schönen Ausdruck, wenn er leise spielt, klingt warm und weich und trotzdem immer substanzvoll. […] Mit den Variationen von Jean Francaix präsentierte sich der 18-jährige dann aber auch als Meister auf seinem Instrument, der Blastechniken und Artikulationsvarianten auch in schnellen Tempi zum Klingen bringen kann“.
(aus: Ruhr Nachrichten vom 25.11.2006)


Sonatenabende als Stipendiat der "Jürgen-Ponto-Stiftung"

„In seinem Vortrag glühten musikalisches Feuer und Kraft, es macht Freude dem jungen Talent zuzuhören, dessen Tongebung in der dynamischen Skala viele Nuancen kennt“.
(aus: Westfalen Blatt vom22.10.2006)

„Maximilian Krome […] erwies sich als Klarinettist der Spitzenklasse. Eins mit seinem Instrument vermittelt er mit Körperhaltung und Ausstrahlung seine Einheit mit dem Instrument. Er erweckt die Klarinette zu eigenständigem Leben, arbeitet ihre Zartheit und Klangfülle heraus. Durch seine perfekte Technik und hohe musikalische Einfühlsamkeit wurden seine Beiträge zum konzertanten Ereignis.
Schon dem ersten Werk, dem Duo für Klarinette und Klavier von Norbert Burgmüller, begeisterte er durch sein sicheres Spiel, seinen starken Ausdruck in den romantischen Passagen. Diese Begeisterung setzte sich bei seinen „Drei Stücken für Klarinette solo“ [von Igor Stravinsky] fort. Die Sätze wechselten von sehr ruhig, aufgeregt unruhig bis zu einem zwitschernd frechen Satz. Das ganze Spektrum der Klarinettenkunst wurde vorgeführt“.
(aus: Jülicher Zeitung vom 23.12.2004)


Solokonzert Eröffnung der 29. Schwetzinger Mozartfestspiele


„Selbstsicher und mit vollem Einsatz präsentierte Maximilian Krome dann sein Instrument, die Klarinette, im Konzert Es-Dur op.36 von Franz Vincent Krommer. Gewinnend nicht nur sein frisches Spiel – mit einer in den leisen Tönen des Andante und den kraftvollen Parts, besonders im Rondo, an das Orchester angepasste Lautstärke – sondern auch seine Mimik und Körpersprache, die zeigt, dass er eins ist mit seiner Klarinette. Tosender Applaus speziell für diesen […] Solisten aus Höxter“.
(aus: Schwetzinger Woche vom 23.09.2004)

„Den Clou gab aber […] Maximilian Krome aus Höxter, der […] ein veritables Virtuosenkunststück auf seiner Klarinette vollführte, so dass das Publikum trampelte, tobte und schrie!“ „Die vertrackten Passagen mit den schier unglaublichen Läufen bis in tiefste Tiefen werden […] mit einer ansteckenden Lust am hochvirtuosen Spiel serviert, dass alle Zuhörer „gebügelt“ waren. Eine Dame flüsterte atemlos in den Jubel: „A star is born!“.
(aus: Rhein-Neckar Zeitung vom 27.09.2004)

„Maximilan Krome […] stellt sich mit erstaunlicher Leichtigkeit und spielerischer Treffsicherheit dem Klarinettenkonzert in Es-Dur op.36 von Frantisek Vincent Kramár vor.“ „Sensibel gestaltet er in großer Empfindung zauberhafte Musik. […] Seine intonationssicheren Arpeggien durch die ganzen Oktavbereiche sowie seine sichere Klangbildung führen im letzten Satz zu brillierenden Trillern. Beseelte Klänge im Adagio und geschmeidige Tongebung im argogisch frei empfundenen Rondo unterstreichen hier die professionelle Leichtigkeit des Spiels.“
(aus: Schwetzinger Zeitung vom 20.09.2004)